Wie sicher müssen Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) sein, damit sie noch benutzt werden dürfen?

Die Notwendigkeit, Patientendaten und Programme vor Cyberangriffen zu schützen, ist mittlerweile allgemein akzeptiert, denn durch die Manipulation von medizinischen Anwendungen können Patienten, ärztliches Personal oder Dritte unter Umständen lebensbedrohlich gefährdet werden.

Auch beim Betrieb von DiGA gilt es stets, den aktuellen Sicherheitsstatus im Auge zu behalten. So erfordert fast jedes größere Update des Betriebssystems technische Anpassungen der DiGA.
Die in der DIGAV geforderte Einführung eines Informationssicherheitsmanagement-System ist allerdings allein nicht ausreichend.

Gleiches gilt für technische Sicherheitsstandards, die sich stets weiterentwickeln. Die seit Mai 2021 geltende EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) verankert Cybersecurity in den grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen und fordert hier den Stand der Technik. Doch was ist der Stand der Technik? Im Vortrag werden bewährte und neue Verfahren für Cybersecurity beleuchtet, mit denen Hersteller die Sicherheit von DiGAs während des gesamten Lebenszyklus verbessern können.

 

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag:

  • Was zur Absicherung der eigenen Med. App an Schutz vor Cyberattacken benötigt wird, auch über die Anforderungen in der DIGAV hinaus
  • Was bei der Einführung eines ISMS notwendig ist und was nicht
  • Wie man eine sichere Entwicklungsumgebung einrichtet und erhält
  • Welche angemessenen techn. Maßnahmen im Produkt implementiert sein sollten

 

Thomas Franke, infoteam SW AG

Als Key-Account-Manager und Consultant für LifeScience/Healthcare bei der infoteam SW AG berät und unterstützt der Autor Thomas  Franke Firmen bei der konformen Entwicklung von Medizinischer SW in Fragen der Regulatory Affairs und Cybersecurity.

Key Facts

Themengebiet: Safety und Security

Datum und Uhrzeit: 04. November 2021, 15:55 bis 16:40

Raum: Rom

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