Keynote 6: Henterher gemotzt isch schpät……Qualitätskontrolle möglichst früh

Bei der Entwicklung unserer aktuellen Softwareprojekte nutzen wir bei Trumpf Werkzeugmaschinen bereits statische Codeanalyse und Testabdeckung zur Qualitätskontrolle neu entstehender Codeteile. Allerdings erfolgt die Analyse bisher nur auf dem Hauptbranch in Azure DevOps. Auftretende Qualitätsmängel werden nach dem Auffinden behoben, allerdings erfordert dies wieder das Erstellen eines Branches und eines Pullrequests mit dem kompletten erforderlichen Ablauf wie Reviews und so fort. Auf gut Schwäbisch bedeutet dies, dass ma der ganze Dreck nomal macha muss (für unsere dialektisch weniger Vorgebildeten: es ist wieder der komplette Aufwand und Ablauf erforderlich). Hierdurch entsteht eine eigentlich unnötige Zeitverzögerung bis zu einer qualitätsgesicherten Software und insbesondere wird das Prinzip den Hauptbranch sauber zu halten komplett verletzt….

Die Qualitätsprüfung soll daher vor dem Commiten in den Hauptbranch erfolgen, also zumindest auf Stufe der Pull- / Mergerequests. In dem Vortrag soll der Weg dorthin beschrieben werden, also Umsetzungen, Erfahrungen, angewendete Tools…

 

 

Referent: Dr. Stefan Staudt, TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG

Dr. Stefan Staudt ist seit April 2011 bei Trumpf Werkzeugmaschinen im Bereich Softwareentwicklung als Softwarequalitätsmanager tätig. Er hat an der Universität Stuttgart Elektrotechnik studiert und danach am Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen zum Test von Schnittstellen zwischen Steuerungen und Antrieben promoviert. Im Anschluss war er 5 Jahre im Bereich Echtzeit-Ethernet und sichere Antriebstechnik bei AMK tätig.

Seine aktuellen Schwerpunkte liegen im Bereich automatisierte Tests in virtualisierten Umgebungen und statischer Codeanalyse zur Erhöhung der internen Codequalität.

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